Die „Klapperjongen“
Seit alters her ist es Brauch, dass Kinder und Jugendliche (früher waren es nur Jungen, heute sind auch Mädchen dabei) am Karfreitag und Karsamstag morgens, mittgs und abends mit ihren Klappern durch die Straßen des Ortes ziehen. Sie ersetzen damit die Kirchenglocken, die ab Gründonnerstagabend ver-stummt sind und erst wieder zum Gottesdienst in der Osternacht läuten.
Die Klappern sind meist selbst gebaut und werden in der Familie von Generation zu Generation weitegegeben.

Ein Beleg für den schon sehr alten Brauch: Das Foto ist ca. 100 Jahre alt und entstand an der Hauptstraße im sogenannten Unterdorf, also ungefähr ab der Rhenag-Brücke in Richtung Betzdorf.

Gleicher Anlass, andere Aktive. Auch dieses Bild ist an der Hauptstraße im Unterdorf entstanden.

Eine kleine Gruppe hat sich zum Foto aufgestellt.

