Ortsansicht aus der Luft

So sieht Alsdorf heute aus der Luft aus. Unten rechts das kleine Einkaufszentrum zwischen den Bahntrassen nach Daaden und Dillenburg, sowie die Tankstelle.

Die Kirche

So sieht Alsdorf heute vom Alsberg aus gesehen aus. Die Bebauung hat deutlich zugenommen, aber trotzdem ist der Ortskern sehr grün geblieben.

Das Bürgerhaus

Das Haus war in früheren Zeiten eine Gastwirtschaft mit wechselnden Besitzern. Den Älteren ist die „Wagnersch Oma“ als Wirtin noch ein Begriff. Später war in dem damals noch vorhandenen Anbau über viele Jahre ein Diskothek untergebracht. Nachdem der Gastwirtschaftsbetrieb eingestellt war und das Gebäude bereits einige Jahre leer stand, hat die Gemeinde Mitte der 1980-iger Jahre das Haus gekauft, den Anbau abgerissen und das eigentliche Gebäude aufwendig saniert. Im Jahre 1989 konnte das Bürgerhaus eingeweiht werden. Seitdem ist es die gute Stube von Alsdorf. Hier finden die Sitzungen der örtlichen Gremien statt, Vereine nutzen es für Zusammenkünfte, Feiern und Übungsstunden. Auch für Familienfeiern kann man das Bürgerhaus anmieten. Im Kellergeschoß ist der Jugendtreff untergebracht.

Unmittelbar am Bürgerhaus kreuzen sich die Wanderwege von Druidensteig und Natursteig Sieg. Die abgebildete Tafel gibt Orientierung.

Die KiTa’s

In Alsdorf exitieren heute zwei KiTa’s in enger Nachbarschaft. Zum Einen die kommunale KiTa „Haus Sonnenschein“, dort, wo früher das Sägewerk bzw. davor die Alsdorfer Hütte stand, und direkt daneben die KiTa „Hand-in-Hand“, früher der katholische Kindergarten, heute in Trägerschaft der Lebenshilfe.

Die kommunale KiTa wurde im Jahre 1998 wegen dem gestiegenen Bedarf an KiTa-Plätzen in Alsdorf und Grünebach gebaut, und im Jahre 2014 nochmals erweitert. Hervorzuheben ist, dass das Gebäude von Beginn an mit regenrativen Energien versorgt wird: für die Wärme sorgt eine Wärmepumpe, die die Wärme aus dem Grundwasser über zwei Tiefenbohrungen gewinnt. Seit 2015 erzeugt eine PV-Anlage auf dem Dach auch einen beträchtlichen Anteils des in der Anlage benötigten elektrischen Stromes

Der katholische Kindergarten wurde im September 1966 eröffnet. Insgesamt 75 Kinder in drei Gruppenräumen wurden in der Einrichtung betreut. Heute ist die Einrichtung in der Trägerschaft der Lebenshilfe Altenkirchen und bietet Platz für 54 Kinder, davon bis zu 14 Kinder mit Behinderung.

Die Grundschule

So sieht der Eingangsbereich der „Hellertal-Grundschule“ heute aus. In modern ausgestatteten Klassenräumen werden Alsdorfer und Grünebacher Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 unterrichtet.

Unmittelbar neben der Schule wurde 1969 eine Turnhalle für den Schul- und Vereinssport errichtet. Seit 2013 erzeugt auf dem Dach der Turnhalle eine Photovoltaikanlage im Jahresdurchschnitt 16.000kWh Strom, der zum großen Teil in der Turnhalle und der Schule verbraucht wird.

Zusätzlich ist auf dem Dach der Turnhalle noch eine Solaranlage installiert, die zur Versorgung der Dusch- und Waschräume mit Warmwasser beiträgt.

Die Grillhütte

Die Alsdorfer Grillhütte wurde in den 1980-iger Jahren auf einem von den Haubergsgenossen zur Verfügung gestellten Grundstück am Arsberg weitgehend in ehrenamtlicher Arbeit der Mitglieder des MGV Alsdorf mit finanzieller Hilfe der Gemeinde gebaut. Sie ist eine beliebte Lokation für Privat- als auch für Vereinsfeste. Den Auftakt bildet jedes Jahr das von der Gemeinde organisierte Osterfeuer. Das Martinssfeuer im November beendet jedes Jahr die feststehenden Termine. Weitere feststehende Termine sind die 1. Mai-Feier vom SV09, sowie die Familienfeier der Jagdhornbläser im September.

Neben diesen feststehenden Terminen ist die Grillhütte an Wochenenden meist an Privatpersonen für jede denkbare Art von Feiern vermietet.

Bis vor einigen Jahren gab es noch die „Backesrentner“, die sich vom Frühjahr bis Herbst einmal wöchentlich an der Grillhütte trafen. Die hatten sogar einen eigenen Backofen gebaut, in dem ab und zu Brot oder Kuchen gebacken wurden.

Das Foto zeigt den großen Andrang an der Grillhütte beim jährlichen Osterfeuer, das seit vielen Jahren bereits immmer vom Musikverein Kausen begleitet wird.

Das Feuerwehrhaus

Das Feuerwehrhaus gleich neben der Turnhalle wurde im Jahre 1995 mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde von den Feuerwehrkameraden im wesentlichen in Eigenleistung gebaut. Die ursprüngliche Unterbringung der Feuerwehr in der Turnhalle wurde umgebaut zu einem Umkleideraum und einem Schulungsraum.

„unsere“ Stromleitungen

Alsdorf ist stark von Stromleitungen tangiert. Der Grund dafür ist das Umspannwerk der Firma Amprion am Alsberg unterhalb von Steineroth. Das Umspannwerk ist eines der größten in Deutschland und somit ein Knotenpunkt der „Stromautobahnen“, die die Energieversorgung im ganzen Land sicherstellen. Das Foto zeigt die gesamte Anlage vom „Alten Bornskopf“ aus gesehen.