Der Gasthof zum Kriegerdenkmal

Der Gasthof „Zum Kriegerdenkmal“. Das Kriegerdenkmal stand links von der Gastwirtschaft. Das Gebäude beherbergte im Erdgeschoss des Anbaus einen Lebensmittelladen. Darüber befand sich ein Saal, in dem regelmäßig Tanzveranstaltungen , aber auch viele Familienfeiern stattfanden.

Ursprünglich stand an der Stelle ein Fachwerkhaus, ebenfalls eine Gastwirtschaft, betrieben vom Gastwirt Wilhelm Zöller, wie eine Rechnung aus dem Jahre 1897 belegt. Nach dem Abriss erbaute der Gastwirt Robert Becher im Jahre 1922 an dieser Stelle einen Ziegelbau, die Bausubstanz des heutigen Bürgerhauses.

Dieses Bild vor dem Gasthof „Zum Kriegerdenkmal“ ist 1932 entstanden. Ob es sich dabei um eine Feier handelte, ist nicht überliefert. Die Anwesenheit des Metzgers (wahrscheinlich von der ehemaligen Metzgerei Himmrich gegenüber dem Gasthof) in Berufskleidung spricht eher dagegen.

Die Wirtsleute im Gasthof zum Kriegerdenkmal ab den 1930-iger Jahren: Berta, überall genannt „Wagnersch Oma“, mit ihrem Eheman Karl, einem pensionierten Lehrer und begeisterten Hobbymaler, der sich jedoch an der Theke zurückhielt und Oma den Zapfhahn überließ.

1968 war es so weit: aus Altersgründen räumte „Wagnersch Oma“ den Platz an der Theke. Zum Abschied kam auch der damaliege Ortsbürgermeister Helmut Klein (links).

Der Gasthof zum Kriegerdenkmal noch ohne Anbau. Neben dem Haus die ursprünglichen Version des Dennkmals .

Blick in den Saal der Gastwirtschaft. Hierhin zog sich Karl Wagner oft zum Malen zurück.

Das Gastwirtsehepaar Karl und Berta Wagner bei ihrer Goldenen Hochzeit im eigenen Gasthof.