Das alte Kriegerdenkmal

Das erste Kriegerdenkmal wurde Ende der 1870-iger Jahre in der Ortsmitte, unmittelbar neben dem heutigen Bürgerhaus zum Gedenken an die Gefallenen des deutsch / französichen Krieges 1870/71 errichtet, und vom damaligen Kriegerverein unterhalten. Im Jahre 1929 musste es aus Platzgründen um ein paar Meter versetzt werden und wurde dabei zu der abgebildeten imposanten Anlage erweitert. Ende der 1950-iger Jahre musste die Anlage dem Straßenbau weichen. Die Stele in der Mitte der Anlage wurde im Wald „Auf der Burg“ aufgestellt. Dort steht sie bis heute. Zum Gedenken an die Verstorbenen der beiden Weltkriege wurde in den 1950-iger Jahren ein neues Ehrenmal oberhalb des Friedhofs errichtet.

Der Kriegerverein im Jahre 1895 bei einer Gedenkveranstaltung vor dem Denkmal.

Festzug zur Einweihung des umgebauten Denkmals im Jahre 1929. Der Zug bewegt sich gerade auf der Höhe des Haus Hellertal.

Die Mittelstele des alten Kriegerdenkmals auf der Burg.

Das Grab russischer und türkischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus dem 2. Weltkrieg auf dem Friedhof.

Das Ehrenmal auf dem Friedhof zum Gedenken der Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Die Mittelstele trägt die Inschrift:

„Die Frucht ihres Todes sei der Frieden auf Erden. Der Lohn die Ruhe in Gott. Unser Trost der Glaube an die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben.“

Die Tafel am Fuß der Statue trägt die Inschrift:

“ Hunderttausende französische und deutsche Soldaten dürfen nur gestorben sein, damit zwei Nachbarvölker heute und für immer nichts anderes wollen können, als in Freundschaft miteinander zu leben.“

Die Madonna im Steinerother Tal ist ist ein Geschenk französischer Kriegsgefangener an den Heimkehrerverband Alsdorf aus dem Jahre 1969. Der Heimkehrerverband war eine Interessenvertretung von deutschen und österreichischen ehemaligen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs, den Heimkehrern, Spätheimkehrern sowie deren Angehörigen. Eine seiner Aufgaben sah der VdH dabei auch in der Erhaltung und Festigung des Friedens und der Völkerverständigung.
Der Ortsverband Alsdorf unterhielt seit 1965 eine intensive Freundschaft mit Kameraden in der Partnerstadt Tarbes in Frankreich (Pyrenäen) mit gegenseitigen Besuchen.
Gegründet wurde der Ortsverband Alsdorf im Mai 1954 von insgesamt 31 ehemaligen Kriegsgefangenen und konnte am 3. Februar 1979 sein 25-jähriges sowie am 11. Mai 1994 sein 40-jähriges Bestehen feiern.
Im Jahr 2000 löste sich der Ortsverband Alsdorf auf.